Energie der Zukunft

„Initiierung lokaler Maßnahmen gegen den globalen Klimawandel“ Beitrag von Carsten Hövekamp

18.07.2020 | Carsten Hövekamp | www.ch2020.de | Dülmen
Carsten Hövekamp
Carsten Hövekamp

Können wir es in Dülmen schaffen bis 2030 unseren lokalen Beitrag zum globalen Klimaschutz und zur CO2-Reduzierung zu leisten? Ich bin überzeugt davon, dass wir das können. 

Doch wie können wir das schaffen? Für die Energie der Zukunft müssen wir uns strategisch gut aufstellen. Dazu zählt für mich auch, dass wir größeren Einfluss bei den Entscheidungen unserer Stadtwerke ausüben können. 

Derzeit ist die Stadt Dülmen zu 50% Eigentümer der Stadtwerke Dülmen GmbH. Die Chance diesen Anteil zu erhöhen, sollten wir nutzen.

Damit können einen größeren Einfluss auf die Entscheidungen erreichen, die für die Zukunft auf dem Energiesektor und im Bereich von Umwelt- und Klimaschutz wichtig sind. Denn einen großen Hebel bei Umwelt- und Klimaschutz haben wir, wenn wir konsequent auf die Energie der Zukunft setzen. Dazu müssen wir regenerative Energien ausbauen. PV-Anlagen und Windenergie könnten uns dabei helfen. Wir setzen bewusst unsere Schwerpunkte, um CO2-neutral zu werden. 

Wir können mit unseren Stadtwerken festlegen, was uns am wichtigsten ist und am Herzen liegt. Wir können entscheiden wie viel wir in die innovativen Geschäftsfelder Digitalisierung der Netze, den Glasfaserausbau im Innenbereich oder erneuerbare Energien investieren. Es geht jetzt darum zu bewerten, auf welche Weise wir mehr strategischen Einfluss nehmen können. Das gilt es dann nicht nur betriebswirtschaftlich und gutachterlich auszuwerten. Sondern meiner Meinung nach nutzt es uns beim Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit am Meisten, wenn wir maßgeblich die Unternehmensstrategie steuern können. Das erhöht auch die Verbundenheit und Identifikation mit „unseren“ Stadtwerken Dülmen. 

Das sollte es uns wert sein, strategisch agieren zu können. Das ist wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich die Chance auf unsere Energie der Zukunft Einfluss zu nehmen. So können wir neben dem vielfältigen privaten Engagement auch im öffentlichen Sektor als Vorbild für eine klimaneutrale und nachhaltige Versorgung vorangehen.