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26.02.2018, 11:40 Uhr | CDA Dülmen

Druck auf den Markt

Sozialer Wohnungsbau im CDA-Blick

Die aktuelle wirtschaftliche Lage mit günstigen Zinsen hat auch in Dülmen dazu geführt, dass sowohl im privaten Wohnungsbau als auch im Mietwohnungsbau erhebliche Aktivitäten zu verzeichnen sind. Verstärkt durch die Auswirkungen der Flüchtlingssituation stellt sich insbesondere im Mietwohnungsbau zunehmend die Frage über das Vorhandensein ausreichender sozialer Miet- und Eigentumswohnungen. Der Druck auf den Wohnungsmarkt hält nach wie vor an. Die CDA Dülmen hat sich im Rahmen ihrer traditionellen Sonntagsgespräche mit dieser Problematik befasst und gemeinsam mit Klaus-Viktor Kleerbaum, Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft Coesfeld (WSG Coesfeld), die Gesamtthematik fehlenden Wohnraumes in Dülmen erörtert.

WSG-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus-Viktor Kleerbaum (4. v. l.) informierte die Mitglieder und Gäste der CDA über den sozialen Wohnungsbau in Dülmen.
Dülmen - Die WSG Coesfeld – als einzige Wohnungsbaugenossenschaft im Kreis Coesfeld – hält einen Bestand von ca. 1.000 Wohnungen, davon etwa 500 Wohneinheiten in Dülmen. Die Durchschnittsmiete des preisgebundenen Wohnungsbaus liegt bei ca. 4,50 Euro/qm (abhängig vom Alter der jeweiligen Gebäude).

Mit ca. 1.300 öffentlich geförderten Wohnungen in Dülmen kann zurzeit der allgemeine Bedarf abgedeckt werden, wobei aufgrund des Trends zu kleineren Wohneinheiten und der demographischen Entwicklung perspektivisch ein entsprechender Neubaubedarf besteht. Neben einigen privaten Eigentümern haben sich insbesondere die WSG Coesfeld sowie die Wohnungsbaugesellschaft Westmünsterland in den vergangenen Jahren mit der Erstellung von ca. 150 neuen Wohneinheiten der erhöhten Nachfrage gestellt.

Im Rahmen der Verdichtung des Innenstadtgebietes (Entwicklung Ketteler Gärten mit ca. 70 Wohneinheiten) wird die WSG Coesfeld voraussichtlich ca. 30 weitere Sozialwohnungen „An der Wette“ in Dülmen zeitnah errichten. Auf absehbare Zeit ist darüber hinaus beabsichtigt, im Rahmen der baulichen Entwicklung des zukünftigen Kerngebiets „Dernekamp“ weitreichenden Wohnraum für mehrere 1.000 Personen zu schaffen. Dabei sollen u.a. im sog. Mühlenviertel (ehemals „Schückings Mühle“) mehr als 150 neue Wohneinheiten mit dem Schwerpunkt „sozialer Wohnungsbau“ entstehen.

Als letztes großflächiges Kernentwicklungsgebiet der Stadt wird mit dem absehbaren Um- und Aus-bau des Bahnhofsgeländes sowie der dringend erforderlichen Verbesserung der Straßenanbindung des Dernekamps an die Innenstadt ein neues attraktives Wohnquartier entstehen, das zugleich durch eine entsprechende Nahversorgung mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten sowie der Anbindung an die südliche Verbindungsstraße garantiert.

Mit der Gesamterschließung des Dernekamps einschließlich des Kasernengeländes wird parallel auch ein Angebot ausreichend bedarfsgerechter sozialer Wohnungen geschaffen. Der Vorstand der CDU Sozialexperten bedanke sich bei Klaus-Viktor Kleerbaum für seine aufschlussreichen Ausführungen und betonte gleichzeitige die Wichtigkeit dieser Maßnahmen.

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