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21.04.2018, 10:15 Uhr | Dülmener Zeitung | Horst Legler

Jahreshauptversammlung der CDU Kirchspiel

Glasfaser elektrisiert Außenbereich

„Einen so schönen Sommertag im April hätten wir alle anders genießen können, als uns hier im Hauptgebäude des Anna-Katharinenstiftes zur Versammlung zu treffen“, begrüßte Ludwig Hetrodt am Donnerstagabend die Mitglieder der CDU Kirchspiel. „Deshalb besprechen wir den ersten Tagesordnungspunkt bei einem kleinen Spaziergang durch den Bereich des ehemaligen Klosters Karthaus.“

Zu einem Rundgang hatte Ludwig Hetrodt (2.v.l.) Vorsitzender der CDU Kirchspiel eingeladen. Foto: Legler
Dülmen - Während in Buldern der Spieker und in Rorup der Schandpfahl in Karten und in einschlägigen Büchern vermerkt sind, findet man (außer in Dülmener Radwanderkarten) keine Hinweise auf die Sehenswürdigkeiten auf Karthaus.

Dabei ist neben der Kirche, den beiden Torhäusern und den in ihrer historischen Bausubstanz erhaltenen Scheunen (Tierklinik) sogar im Außenbereich eine sehr seltene alte Winterlinde zu finden, die als Naturdenkmal eingetragen ist.

Die CDU Kirchspiel ist der Meinung, dass die Infrastruktur verbessert werden muss.

Der mit Schlaglöchern übersäte Weg zum Friedhof wurde inzwischen fertiggestellt.

Der geplante Radweg an der K 49 soll bis 2021 befahrbar sein.

Ein Rundweg um die alter Klosteranlage, der auch mit Rollstühlen und Rollatoren zu nutzen ist, wäre wünschenswert, ebenso die Weiterführung des Radweges. „Heute soll der Auftakt bei der CDU Kirchspiel sein, nach weiteren Überlegungen die Gespräche mit dem Kreis Coesfeld, der Stadt Dülmen, dem Herzog von Croÿ und dem Katharinenstift einzuleiten, damit der Prozess in Bewegung kommt“, so Hetrodt.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr zählte der Vorsitzende die baulichen Änderungen im Stadtgebiet auf. Dabei sei ihm besonders wichtig, dass der Radweg an der L 551 nach Buldern endlich fertiggestellt wird.

Das wichtigste Projekt im Bereich des Kirchspiels Dülmen sei der Glasfasernetzausbau. Ortsvorsteher Michael Kuhmann berichtete über den Stand der Maßnahmen.

„Die Außenbereiche von Merfeld, Rorup und Buldern sind zum großen Teil erfasst, ebenso Teile der Bereiche Rödder, Daldrup und Dernekamp sowie Welte, Leuste und Börnste.“

Der Bereich zwischen Buxtrupp, Mitwick, Rödder und Leuste, in dem auch Weddern liegt, sei beim Glasfaserkabel noch eine weiße Fläche. 2019 soll eine Abfrage klären, ob mindestens 70 Prozent der Anwohner einem entsprechenden Anschluss zustimmen. Kuhlmann: „Wir können nicht warten, bis das Glasfaserkabel kommt und haben das Problem mit einer Richtantenne auf dem Dach gelöst.“

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