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30.05.2018, 09:25 Uhr | Dülmener Zeitung | Hans-Martin Stief

Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes

Neu gestalten statt schlechtreden

Als Ehrengast bei der Mitgliederversammlung der CDU Dülmen begrüßte der Stadtverbandsvorsitzende Markus Brambrink den Generalssekretär der Landespartei, Josef Hovenjürgen. In seinem Bericht machte Brambrink noch einmal deutlich, dass er im kommenden Jahr nicht mehr als Stadtverbandsvorsitzender kandidieren werde. „Ich bin im März zum Vorsitzenden des Nieströter Schützenvereins gewählt worden und will für dieses Amt mehr Freiraum bekommen“, lächelt er vielsagend.

Der Generalsekretär der Landes-CDU, Josef Hovenjürgen MdL (r.), berichtete den Dülmener Parteimitgliedern aus der Düsseldorfer Landespolitik.
Dülmen - Munitioniert hatte sich Brambrink gegen die SPD und deren landwirtschaftlichen Sprecher im Landtag, André Stinka: „Er hat sich von selbst ernannten Tierrechtlern vor den Karren spannen lassen und an der Hexenjagd auf die ehemalige Ministerin Christina Schulze Föcking beteiligt. Die persönliche Meinung so agierender Personen brauchen wir in der Dülmener Lokalpolitik nicht. Wie wohl seine Ankündigung, sich künftig stärker in Dülmen einzubringen, bei Lisa Stremlau ankommt?“ Statt Projekte schlecht zu reden, sollte man in Dülmen die Chancen nutzen – wie bei der Neugestaltung des Bahnhofes.

„Wenn wir jetzt nicht die Gelegenheit nutzen, um etwas Gutes zu entwickeln, werden wir auch in den nächsten 20 Jahren keine Verbesserung bekommen, denn die Deutsche Bahn wird mit Sicherheit kein Geld für Dülmen in die Hand nehmen“, so Brambrink.

Positive Entwicklungen für Dülmen sieht der Vorsitzende durch das neue Stadtquartier. „Auch wenn die Fertigstellung noch auf sich warten lässt, so lockt die dort angebotene junge Mode mehr junge Leute in die Geschäfte.“

Ganz wichtig sei ihm die Entwicklung der Kindertages- und Bildungseinrichtungen. „Aus der Diskussion um die Sekundarschule haben wir gelernt, dass in Dülmen die heutigen Schulformen qualitativ gut aufgestellt sind, sodass wir keine Zerschlagung der Strukturen mitgehen werden.“

Mit den Veränderungen in der Innenstadt durch die Eröffnung von IGZ und St.-Anna-Kindergarten warten ach eine Umgestaltung von Markt- und Kirchplatz sowie eine Überplanung der Verkehrsführung in der Innenstadt. „Auch bei diesen Planungen bedarf es einer guten und intensiven Bürgerbeteiligung. Die Sichtweisen der Anwohner, der Geschäftsleute und der Besucher der Innenstadt liegen hier so weit auseinander, dass kluge Kompromisse gefunden werden müssen.“

In seinem Tätigkeitsbericht zählte es Brambrink zu den wichtigsten Aufgaben der nahen Zukunft, insbesondere jüngere Mitglieder für die Partei, die in Dülmen aktuell 612 Mitglieder zählt, zu gewinnen: „Über 60 Prozent unserer Mitglieder sind 60 Jahre und älter, dagegen sind nur zehn Prozent jünger als 40 Jahre.“

Chancen für kleine Ortsteile


Vor der Dülmener CDU berichtete der CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen aus Düsseldorf. Als wichtige Nachricht für den ländlichen Raum nannte Hovenjürgen die Öffnung des Landesentwicklungsplanes, denn dadurch würden sich Erweiterungsmöglichkeiten für kleine Ortsteile auch unter 2000 Einwohnern ergeben. So sei die Vollbeschäftigung im Münsterland auch ein Beleg für die gute Regionalplanung, „wie auch die ausgewiesenen Gewerbeflächen in Dülmen zeigen.“ Gedanken machen müsse man sich, wie Arbeit und Wohnen wieder versöhnt werden könnten. „Bei unserem Baurecht hätte es das Ruhrgebiet nie gegeben.“

Ein Ende des Förderschul-Sterbens sieht Hovenjürgen ebenfalls erreicht, „und es wird auch keine bestehende Förderschule geschlossen.“ Sichergestellt werden müsse in Zukunft eine gute Bildung jedes einzelnen Kindes und neben der Ausbildung neuer Lehrer könnte es auch weitere Seiteneinsteiger geben.

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