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Neuigkeiten
21.12.2018, 20:41 Uhr | Dülmener Zeitung | Markus Michalak
Gesucht wird: Bürgermeister 2020
CDU will Parteimitglieder über ihren Kandidaten abstimmen lassen
Für die Bürgermeisterwahl 2020 steht bislang nur eines fest: Die Amtsinhaberin, Lisa Stremlau, wird nicht mehr antreten.
„Dadurch, dass diesmal niemand aus dem Amt heraus antritt, haben wir uns überlegt: Wie können wir als CDU den besten Kandidaten für Dülmen finden?“, erklärt der Stadtverbandsvorsitzende, Markus Brambrink.
Der CDU-Stadtverband sucht einen neuen Bürgermeister. (DZ-Foto: Archiv)
Dülmen - Und so habe die Union beschlossen: Diesmal soll der Kandidat nicht von einem engen Führungszirkel auserkoren und vorgestellt werden, sondern in einem offenen Wettbewerb durch die CDU-Mitglieder bestimmt werden. „Ich glaube schon, dass die Position des Dülmener Bürgermeisters so interessant ist, dass wir mit vielen qualifizierten Kandidaten rechnen dürfen“, erklärt Brambrink im DZ-Gespräch.

Was der neue Bürgermeister mitbringen muss, sind Bürgernähe, Verantwortungsbewusstsein, Führungserfahrung und unternehmerisches Denken. Und er sollte bereit sein, seinen Wohnsitz in Dülmen zu nehmen. „Aber wir haben das Anforderungsprofil bewusst nicht so ganz eng gefasst“, erläutert Brambrink.

So wird zwar die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der CDU gefordert. Nicht aber die Parteizugehörigkeit. Und ob der Kandidat ein Jurist sein soll oder ein erfahrener Verwaltungsprofi? Bleibt ebenso offen. „Wir sind überzeugt davon, dass unsere Parteifreunde unter den Kandidaten den geeignetsten herausfinden werden“, gibt Brambrink sich optimistisch.

Zunächst einmal sind alle CDU-Mitglieder angeschrieben worden und aufgerufen, geeignete Kandidaten zu benennen. Wer seinen Hut in den Ring werfen möchte, der kann sich direkt bei Markus Brambrink – natürlich vertraulich – bewerben. Bewerbungsschluss ist der 1. August 2019. „Wir werden dann die hoffentlich vielen Bewerbungen sichten und wollen die aussichtsreichsten Kandidaten in Dülmen und den Ortsteilen vorstellen.“ Wie Friedrich Merz, Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer auf Bundesebene, müssen die Kandidaten bei den CDU-Mitgliedern auf kommunaler Ebene Punkte für die Kandidatur sammeln.

Vorbild für diesen Weg der Kandidatenkür ist das laufende Projekt 2030, mit welchem die CDU ein Zukunftskonzept für Dülmen erarbeitet. „Wir sehen ja, wie gut das bei komplexen Sachthemen funktioniert, deshalb bin ich zuversichtlich, dass das auch ein gutes Instrument für die Vorstellung unserer Bürgermeisterkandidaten ist“, erläutert Brambrink.

Der Stadtverbandsvorsitzende sieht übrigens durchaus qualifizierte Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in den eigenen Reihen. „Aber über Bewerber aus dem Umland freuen wir uns natürlich ganz genauso.“

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