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19.04.2018, 15:10 Uhr | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann

Wo Jung und Alt voneinander lernen können

MdB Henrichmann besucht das Mehrgenerationenhaus in Dülmen

Vorbildcharakter über die Region hinaus hat das Mehrgenerationenhaus in Dülmen. An den beiden Standorten in der Neuen Spinnerei und in der Familienbildungsstätte (FBS) kommen Jung und Alt zusammen, um voneinander zu lernen und auch zu profitieren. Über die Arbeit der Einrichtung informierte sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.

Marc Henrichmann (Mitte) ließ sich von Karl Lenz, Rendel Werthmöller, Norbert Dikomey, Lisa Bäther, Gabriele Sondermann, Markus Brambrink, Christoph Noelke und Annette Holtrup durch die Neue Spinnerei führen. Foto: Büro Marc Henrichmann
Dülmen - Senioren basteln mit Kindern, dafür erklären Jugendliche älteren Menschen den Umgang mit dem Handy. „Jung und Alt lassen sich aufeinander ein und alle sind begeistert“, erklärte Lisa Bäther, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses, dem CDU-Politiker beim Rundgang durch die Neue Spinnerei. Mit dabei waren auch deren Leiter Karl Lenz, Sozialdezernent Christoph Noelke, Norbert Dikomey als Fachbereichsleiter Jugend und Familie, Rendel Werthmöller von der FBS, die stellvertretende Bürgermeisterin Annette Holtrup sowie die CDU-Stadtverordneten Gabriele Sondermann und Markus Brambrink. „Das Mehrgenerationenhaus baut viele Hemmschwellen ab und trägt dazu bei, der Vereinsamung älterer Menschen vorzubeugen“, meinte Henrichmann anerkennend.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Jugendliche erhalten zum Beispiel Hilfen für den Übergang von der Schule in den Beruf und bekommen auf Wunsch einen Paten zur Seite gestellt, der sie dabei begleitet. Henrichmann zeigte sich beeindruckt darüber, wie gut das niedrigschwellige Angebot angenommen wird. „Die meisten Teilnehmer klopfen von selbst bei uns an oder kommen über ihren Bekanntenkreis zu uns“, berichtete Ursula Marin von der Jugendberufshilfe.

Ob Singen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige, ein internationales Nähcafé für alteingesessene Dülmener ebenso wie für Flüchtlinge oder Fortbildungen zu Generationenlotsen sind einige der weiteren Angebote. Die kosten natürlich Geld: Aktuell fördert der Bund bis 2020 das Mehrgenerationenhaus-Projekt. Dass der Koalitionsvertrag vorsieht, das Ehrenamt und den Bundesfreiwilligendienst zu stärken und ausdrücklich die Mehrgenerationenhäuser hervorhebt, freut auch die Dülmener. Henrichmann versprach, den Wunsch nach Planungssicherheit für das Projekt selbst und damit auch für die Kommune und die Beschäftigten mit nach Berlin zu nehmen.

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