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28.04.2018, 11:50 Uhr | CDA Dülmen

Gespräch bei CDA-Landestagung

CDA Dülmen diskutierte mit Laumann und Brauksiepe über Pflege

Am Rande der 33. Landestagtagung des CDA Landesverbandes NRW, welche in diesem Jahre in der Stadthalle Coesfeld stattfand, diskutierte die Dülmener Delegation der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft mit dem CDA-Bundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann sowie dem CDA-Landesvorsitzenden und Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Herrn Dr. Ralf Brauksiepe MdB, über aktuelle Themen der Sozial- und Arbeitspolitik.

Die Dülmener Delegation erläuterte bei der Landestagung der CDA, die diesmal in Coesfeld stattfand, unter anderem ihre Forderung im Bereich der Pflegeausbildung.
Coesfeld - Die Dülmener Sozialexperten der CDU machten bei dem Treffen deutlich, dass es unabdingbar erforderlich ist, den Weg in die generalistische Pflegeausbildung mit einem Pflegeberufegesetz aktiv zu unterstützen. Gleichzeitig wurde gegenüber den Vertretern der Bundespolitik die Forderung geäußert, im Rahmen der Tarifverhandlung im Bereich Pflege die Vergütung zu den ungünstigen Arbeitszeiten auf das Niveau der Industrie anzupassen. Es solle u.a. damit der Dienst am Menschen in der Pflege angemessen honoriert werden. Notfalls müsse dies durch den Wegfall der steuerlichen Begünstigung oder der Einführung der Faktorierung der Arbeitszeit angeschoben werden.

Gegenüber Landesarbeitsminister Laumann wurde die Forderung gestellt, dass die Unterstützung pflegender Angehöriger verbessert werden müsse. Die Landesregierung NRW werde von daher gebeten, Gespräche mit den Trägern der Altenhilfe NRW aufzunehmen und Mittel bereitzustellen. Das Ziel müsse hierbei die Schaffung von Grundlagen für eine Projektförderung für ein Pflegeübungszentrum darzustellen. Bei Eintritt einer Pflegesituation stehen Patienten und Angehörige sehr oft hilflos der neuen Situation gegenüber und wissen nicht, wie es weitergehe. Das Pflegeübungszentrum solle hierbei helfen Ängste zu nehmen. Pflegebedürftige sowie Angehörige könnten hier für einen fest definierten Zeitraum leben und unter fachkundiger Aufsicht üben, ob eine Pflege „ambulant vor stationär“ umsetzbar ist.

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