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04.05.2018, 08:05 Uhr | Dülmener Zeitung | Hans-Martin Stief

Mitgliederversammlung der CDU Dülmen-Mitte

Beteiligung der Bürger als Konzept

„Es wäre grob fahrlässig, wenn wir das Gewerbegebiet Dülmen-Nord nicht entwickeln würden“, so Markus Schmitz (Vorsitzender der CDU Dülmen-Mitte) in seinem Tätigkeitsbericht. „Wir müssen auch noch weitere Gewerbeflächen vorhalten und wir brauchen bezahlbaren, neuen Wohnraum.“

Langjährige Aktive, darunter Julius Holzschneider (sitzend links) für 65-jährige Mitgliedschaft, wurden bei der CDU Dülmen-Mitte geehrt. Foto: Marcel Christensen
Dülmen - Nachdem der neue RRX die Bahnanbindung an Münster und Düsseldorf noch verbessern würde und die Anbindung Dülmens an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr weiter auf der CDU-Agenda stehe, müsse es auch beim Bahnhof weiter vorangehen, so Schmitz bei der Mitgliederversammlung. Hierzu begrüßte er am Mittwochabend im Vereinsheim der DLRG als Gäste auch Astrid Wiechers (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung) und Klaus Ricker (Fachbereichsleiter Bildung, Schule und Sport).

Bevor die beiden Experten der Stadtverwaltung über das Projekt klimagerechter Bahnhof, die Innenstadtentwicklung und die Dülmener Schullandschaft informierten, berichtete Burkhard Demes (Zweiter Vorsitzender der DLRG Dülmen) über die Arbeit der Lebensretter vor Ort.

In Arbeitsgruppen diskutierten die Mitglieder über die Dülmener Schullandschaft sowie die Entwicklung von Innenstadt und Bahnhof. „Bei der Schule hatten wir vor allem die Sekundarstufe im Blick, und hier herrschte Einigkeit, dass sich das bestehende Schulsystem mit Gymnasium, Realschule und Hauptschule bewährt hat“, fasste der Stadtverbandsvorsitzende Markus Brambrink die Ergebnisse zusammen. „Für die Zukunft müssen wir dazu aber auch die baulichen Voraussetzungen schaffen.“

„Dringenden Handlungsbedarf“, sieht der Fraktionsvorsitzende Willi Wessels beim Bahnhof, wobei die im Rahmen der Bürgerbeteiligung gemachten Vorschläge durchaus Zustimmung fanden. Markt- und Kirchplatz müssen einen offenen Charakter erhalten, am bestehenden Denkmal sollte an die Opfer beider Weltkriege erinnert werden. Noch Diskussionsbedarf gibt es bei einer möglichen Ausweitung der Fußgängerzone.

Die beiden Arbeitsgruppen waren bereits Bestandteil des CDU-Programmprozesses „Dülmen 2030“. Eine Nachfrage aus dem Kreis der Mitglieder galt dabei der Vorgehensweise mit Veranstaltungen vor Ort, übergreifenden Fachforen und Bürgerversammlungen: „Glauben Sie, dass wir damit unsere Chancen bei den Kommunalwahlen 2020 erhöhen und auch die Aussichten, den nächsten Bürgermeister zu stellen?“ Davon ist Fraktionschef Willi Wessels überzeugt: „Eine breite Beteiligung macht durchaus Sinn. Damit wollen wir überzeugen, dass wir das richtige Konzept haben und wir stellen damit unter Beweis, dass wir die Kümmerer sind, wie wir es zum Beispiel beim neuen Spielplatz im Dernekamp gezeigt haben.“

Zum Abschluss lud Markus Brambrink zur nächsten Versammlung des CDU-Stadtverbandes am Montag, 28. Mai. Gast der Versammlung, die um 19:30 Uhr in den Räumen der Hazemag beginnt, ist der kommissarische Generalsekretär der Landes-CDU, Josef Hovenjürgen.

Mitgliederehrung


Markus Schmitz, Vorsitzender der CDU Dülmen-Mitte, ehrte bei der Jahreshauptversammlung zahlreiche langjährige Mitglieder. Nicht alle Geehrten konnten die Auszeichnung persönlich entgegen nehmen.

65 JAHRE: Julius Holzschneider

50 JAHRE: Gisela Schwedmann, Heinz Wansing

40 JAHRE: Marie-Theres Fimpeler-Kahle, Arno Gosepath, Reinhard Herzberg, Peter Kapeller, Karl Kerkhoff, Paul Lohmann, Philipp Niederich, Hermann Osterkamp, Paul Thesing, Marita Worstbrock

25 JAHRE: Norbert Lücke, Dr. Thomas Rosen, Jens Petershöfer

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