Parforceritt durch Bundes- und Kommunalpolitik

Stephan Dweir weiterhin Vorsitzender der CDU Dülmen-Mitte

24.09.2021, 15:24 Uhr | CDU Ortsverband Dülmen-Mitte | Marcel Christensen | Dülmen-Mitte
Der neue Vorstand der CDU Dülmen-Mitte um Stephan Dweir mit Bürgermeister Carsten Hövekamp und CDU-Fraktionsvorsitzendem Willi Wessels.
Der neue Vorstand der CDU Dülmen-Mitte um Stephan Dweir mit Bürgermeister Carsten Hövekamp und CDU-Fraktionsvorsitzendem Willi Wessels.

„Kämpft bis Sonntagabend voll durch, denn es lohnt sich!“, so schwor Marc Henrichmann MdB die Mitglieder der CDU Dülmen-Mitte auf den Wahlkampfendspurt ein. Der Verband hatte zur Mitgliederversammlung eingeladen, rund 30 Christdemokraten waren der Einladung in den Merfelder Hof gefolgt.

Henrichmann, der sich erneut um das Bundestagsmandat im Wahlkreis Coesfeld-Steinfurt II bewirbt, berichtete von der positiven Wahlkampfstimmung, die er durchweg erlebe. Ihn würden vor allen Dingen momentan zwei Dinge positiv stimmen: Zum einen die U18-Wahl im Kreis Coesfeld, die die CDU gewonnen hat, zum anderen seine Gespräche mit dem Wirtschaftsrat. So seien in der Corona-Pandemie die Hilfen überall angekommen. Die CDU habe das gut gemacht. „Unsere Kernklientel glaubt an uns. Die wollen Rot-Rot-Grün nicht haben!“, schloss der Bundestagsabgeordnete.
Der Vorsitzende der Ortsunion Stephan Dweir warb im Anschluss um Vertrauen für Armin Laschet und Marc Henrichmann bei der Bundestagswahl am 26. September. Danach berichtete dieser von den Mitgliederzahlen des Ortsverbands: Diese sei zwischen 2019 und 2021 von 267 Mitgliedern auf 250 Mitglieder zurückgegangen. 17 Eintritten stünden 35 Austritte (davon 11 verstorben) gegenüber. Als er sich erneut um das Amt des Vorsitzenden bewarb, wünschte sich Dweir, dass die CDU Dülmen-Mitte auch weiterhin „ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger hat und weiter nah am Bürger dran ist.“
Bürgermeister Carsten Hövekamp übernahm anschließend die Wahlleitung. Gewählt wurden Stephan Dweir als Vorsitzender, Manuela Pross und Meike Wiesmann als Stellvertretende Vorsitzende, Dietmar Hericks als Schriftführer, Felix Hölscher als Stellvertretender Schriftführer und Markus Schmitz als Mitgliederbeauftragter. Das Team komplettieren die Beisitzer Kilian Baumann, Markus Brambrink, Simone Braun, Marcel Christensen, Frank Czapla, Klaus Göckener, Gabriele Osterkamp und Henning Wahl. Alle wurden mit guten Mehrheiten gewählt.
Anschließend berichtete Hövekamp von aktuellen Projekten in Dülmen. Die Gebäudestrategie für Dülmen befinde sich momentan in der Entwicklung. Die Grundschule der Paul-Gerhardt-Schule müsse endlich modernem Lernen gerecht werden. So werde momentan der Raumbedarf ermittelt und Vorbereitungen getroffen, um auch möglichst bald in die Realisierung des Neubaus übergehen zu können. „Das Beste, was wir machen können, ist Geld in Bildung zu investieren. Alles, was wir da investieren, bekommen wir doppelt und dreifach raus“, betonte Bürgermeister Carsten Hövekamp. Es werde eine gute Lösung angestrebt – kein Luxus.
Bezüglich des möglichen neuen Schulzentrums für Kardinal-von-Galen-Hauptschule und Hermann-Leeser-Realschule hob er die Synergieeffekte durch die Zusammenlegung der Gebäude hervor und betonte, dass er weiterhin am drei-gliedrigen Schulsystem in Dülmen festhalte.
Auch das neue Feuerwehrgerätehaus für Dülmen-Mitte war Thema: Hövekamp hoffe, dass der Architektenwettbewerb noch in diesem Jahr starte. Ferner präsentierte er, dass nun auch die Stadt aktiver in die Kommunikation gehe: Es gebe endlich Accounts der Stadt Dülmen auf Facebook und Instagram, die die Bürgerinnen und Bürger mit dem Neuesten aus dem Rathaus informieren.
Seinen Parforceritt rundete Hövekamp mit Ausführungen zum Marktplatz ab. Er versprach den Christdemokraten, dass der Dülmener Winter dort auf jeden Fall stattfinden werde.
CDU-Fraktionsvorsitzender Willi Wessels ergänzte die Ausführungen. So beschäftige in Dülmen momentan vor allem das Thema „Bauland“: „Es ist nicht ausreichend, was momentan vorhanden ist“, so Wessels. Das Projekt „Bauland an der Schiene“ hob er besonders hervor, ebenso wie die ablehnende Haltung der Grünen gegen Einfamilienhäuser. Abschließend lobte er die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und zeigte sich begeistert vom gemeinsamen Austausch und Strategieentwicklung.